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Buchverfilmungen sind ja so eine Sache. Es gibt einen Haufen schlechte bis grottige Adaptionen (Eragon *hust*), aber auch eine handvoll, die zeigen, dass man ebenfalls mit starken Abweichungen ein zufriedenstellendes bis meisterliches Ergebnis zaubern kann (Herr der Ringe). Nun wurde ich von xsehu dazu aufgefordert, ein paar Bücher zu nennen, die in meinen Augen nach einer Verfilmung schreiben. Gar nicht so einfach, da es viele Bücher gibt, die ich sehr gerne habe, aber von denen ich absolut keine Verfilmung brauche. Btw ist das hier der erste Beitrag, den ich auf meinem neuen Laptop verfasse, nachdem ich mich eine gefühlte Ewigkeit mit Windows 8 rumschlagen musste. Windows 8… Ich weiß echt nicht, was die sich damit gedacht haben. Grauenhaft… 😀

Wie dem auch sei: Ursprünglich sollte man drei Bücher nennen, dies wurde allerdings von xsehu auf fünf erweitert. Allein um mich seinen Machenschaften zu widersetzen, werde ich nur 4 nennen (Naja, eigentlich sind mir nicht mehr eingefallen… aber pssssst!).

1. Jonathan Stroud – Bartimäus

Dämonen. Zauberer. Action. Eine ordentliche Prise Humor. Was habe ich die Bücherverschlungen und gefeiert. Besonders gefallen haben mir die zahlreichen Fußnoten, in denen der Dschinn Bartimäus aktuelle/vergangene Ereignisse oder das Aussehen eines Charakters kommentiert ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ich habe etwas mit mir gerungen, diese Buchreihe in meine Liste aufzunehmen, eben wegen diesen Fußnoten, die wohl nicht so leicht auf Film einzufangen sind für mich aber einen großen Teil des Charms ausmachen.

2. Stephen King – Menschenjagd

„Eh, aber das wurde doch schon verfilmt!“
Nein… ich weigere mich die Verfilmung „Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle als Buchadaption zu akzeptieren. Dieser abnorme Schwachsinn nennt sich ebenso wie das Buch und die Hauptcharaktere tragen dieselben Namen. Und das wars. Die Charakterentwicklung, die Atmosphäre, einfach alles was das Buch ausmacht wird in diesem Film bespuckt. Nachdem ich ihn gesehen hatte, habe ich extra nochmal nachgeschaut, ob das vielleicht einfach nur Zufall ist. Ist es nicht. Grässlich… Wie ich bereits gesagt habe, müssen Abweichungen zur Vorlage oder eigene Interpretationen nicht schlecht sein. Aber dieser Film… Nein… Einfach nein. Deshalb: Auf ein Neues bitte 🙂

3. Stephen Elboz – Im Land der fliegenden Bären

Dieses gerade einmal ~120 Seiten umfassende Werk, ist eigentlich mehr ein Kinderbuch. Aber kommt schon… fliegende Eisbären! 😀 Es ist aber auch eine wirklich schöne Geschichte, die ich als Kind geliebt habe. Als ich gerade darüber nachdachte, welches Buch ich unbedingt verfilmt haben möchte, habe ich ein wenig tiefer in die Vergangenheit gegraben, bin auf dieses Buch gestoßen und sofort kamen nostalgische Emotionen in mir hoch. Hachja… träum

4. Stephen King – The Dark Tower

Man spricht von einer Verfilmung. Dann doch nicht. Vielleicht lieber eine Serie? Immer wieder tauchen News über eine Adaption auf, um dann ebenso schnell wieder zu verschwinden. So oder so hat der Stoff, den dieses Buch (eigentlich ja Bücher, aber ich habe bisher nur den ersten Teil der Reihe gelesen) bereithält großes Potential auf pure Epicness, schöne Landschaftsaufnahmen und ein paar Gefühle in Filmform. Aber bitte… lasst euch lieber Zeit, anstatt irgendwas hinzuklatschen.

Kommen wir nun zu meinen Nominierungen. Wer keinen Bock darauf hat, lässt es einfach sein^^